Dietrichs-Quartier

Diplomarbeit 2012
Vorschlag zur Quartiersentwicklung
Dietrichsteinplatz, Graz

Dietrichs-Quartier

Transformation eines Blocks als Möglichkeitsform innerstädtischer Nachverdichtung

Die Vision „Dietrichs-Quartier“ soll Möglichkeitsformen aufzeigen, wie bestehende städtische Strukturen weiter gedacht und weiter gebaut werden können. Es ist der Versuch, historisch behaftete Begriffe wie „Ästhetik“ und „Schönheit“ mit den aktuellen Begriffen der „Dichte” und der „Urbanität” zu vereinen. Durch die Implementierung von neuen Volumen mit gemischter Nutzung und einer starken Verknüpfung der Funktionen untereinander, soll ein Nährboden für urbanes Leben geschaffen werden. Der ausgewählte Block ist im städtebaulichen gründerzeitlichen Kontext von Graz durch seine diffuse Bebauung und zahlreichen Baulücken als schlecht lesbar, und mit einer Bebauungsdichte von 1,3 als wenig dicht zu definieren. Die Notwendigkeit der Zersiedelung der Landschaft in Österreich entgegen zu wirken, fordert Lösungsansätze zur Nachverdichtung im städtischen Raum. Durch die Nachverdichtung von suburbanen und urbanen Zonen besteht die Möglichkeit, Urbanität mit hoher Qualität zu schaffen.

Vorschlag zur Quartiersentwicklung
Dietrichsteinplatz, Graz
Diplomarbeit 2012 betreut von Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Andreas Lechner, Institut für Gebäudelehre, TU Graz

Teile davon veröffentlicht in “Dense Cities. Forschung und Lehre zu Architektur und Nachverdichtung 2009-2012”, Verlag der Technischen Universität Graz, 2013

Plätze und öffentlicher Raum im 400 m-Radius
Dichte im 400 m-Radius - Dichte im Durchschnitt 1,9
Ästhetik und Kohärenz im 400 m-Radius
Qualitäten-Mapping - Komplexität von Ästhetik und Raum
Nachverdichtung als Qualität
Innenhof als öffentlicher Platz - Plug In mit Shops, Sport und Gastronomie
Schnitt durch den Block
Grundrissvarianten Scheibe L
Schnitt Scheibe L